Das Projekt „Hoffnungsbrot“

Das Projekt „Hoffnungsbrot“

„Und sie aßen alle und wurden satt; und sie sammelten auf, was an Brocken übrig blieb, sieben Körbe voll.“
(Matt. 15,37 )

Die Hoffnungsgemeinde möchte hier anknüpfen und ein Zeichen der Hoffnung setzen mit dem Projekt „Hoffnungsbrot“, an dem sich jeder, der möchte, gerne beteiligen kann.

Was ist das Projekt „Hoffnungsbrot“?

 

 

 

 

Unser Tagebuch zum Projekt „Hoffnungsbrot“:

22. Juni

An(ge)dacht von Pfarrerin Friederike Fischer zum Projekt #Hoffnungsbrot

02. Juni

(Corona bringt viele Nachteile mit sich. Was gibt es aber Ihrer Meinung nach auch an Vorteilen zu entdecken?)

Entscheidungen, Rückbesinnung, was ist mir wichtig im Leben, wie gehe ich mit der Mehr-zeit um, wie mit Ängsten und wie kann ich mich für andere einbringen?

(Was haben Sie mit dem Teig gebacken und wie hat es Ihnen geschmeckt?)

Immer noch Zimtschecken. Sie schmecken köstlich! Durch eure Aktion bin ich überhaupt draufgekommen, etwas Neues auszuprobieren.

(Was gibt Ihnen Hoffnung in dieser Zeit der Pandemie?)

Ich hoffe, dass wir als Gesellschaft gestärkt aus der Pandemie herausgehen und erkannt haben, wie wichtig es ist, sich endlich aktiv für unsere Umwelt einzusetzen. Alles kann sich sehr schnell ändern. Die Pandemie hält uns den Spiegel vor.

 

30. Mai

Ich möchte mich an dieser Stelle ganz herzlich bei den Konfis bedanken. Ich fand die Idee sehr schön und ihr habt es geschafft, dass ich wieder mit Freude backe und as Neues ausprobiere. Ich habe schon Fotos auf Instagram gepostet und verlinkt. Freundinnen habe ich mit dem Teigansatz ebenso eine Freude gemacht. Herzliche Grüße.

 

25. Mai

(Corona bringt viele Nachteile mit sich. Was gibt es aber Ihrer Meinung nach auch an Vorteilen zu entdecken?)

In der Pandemie hat man Zeit zum Aufräumen, zum Lesen und Telefonieren.

(Was haben Sie mit dem Teig gebacken und wie hat es Ihnen geschmeckt?)

Ich habe Brot gebacken und es schmeckt immer noch.

(Was gibt Ihnen Hoffnung in dieser Zeit der Pandemie?)

Hoffnung gibt mir, dass wir Dinge im Alltag mehr schätzen und nicht als selbstverständlich hinnehmen.

 

23. Mai

(Was haben Sie mit dem Teig gebacken und wie hat es Ihnen geschmeckt?)

Ich habe aus meinem Hermannsteig einen Siegfriedteig gemacht. Einfach ohne Zucker. Geht auch und schmeckt.

 

22. Mai

Vielen Dank für die schöne Idee des Hoffnungsteiges!

Meinen Söhnen haben die daraus gebackenen Brötchen sehr geschmeckt und die Beschenkten haben sich gefreut. Der Teig hat mir also in der Tat Hoffnung gemacht, dass es in der christlichen Kirche durchaus noch für mich Möglichkeiten der Begegnung gibt. 

 

20. Mai

…beim zweiten Hermannsteig hat es gestern geklappt, den Teig zu verwenden und einen Buttermandelkuchen zu backen 😋.

Die Konfirmanden  und die Gemeinde wollen ja wissen, ob und wie wir mit dem Hoffnungsbrot- Projekt umgehen. Ich konnte gestern, den Hermannsteig weiter verschenken.

 

19. Mai

(Corona bringt viele Nachteile mit sich. Was gibt es aber Ihrer Meinung nach auch an Vorteilen zu entdecken?)

Wir haben das Haus aufgeräumt, den Garten umgebaut, viel telefoniert und nicht den Kontakt verloren, außerdem jeden Abend lecker gekocht.

(Was haben Sie mit dem Teig gebacken und wie hat es Ihnen geschmeckt?)

Aus dem Teig habe ich Mohnschnecken gebacken, lecker.

(Was gibt Ihnen Hoffnung in dieser Zeit der Pandemie?)

Mir gibt Hoffnung, dass die Leute mehr über ihre Umwelt nachdenken, ein Ende der Massentierhaltung und dass mehr Menschen über natürliche Schädlingsbekämpfungsmittel nachdenken und das auch anwenden. Wir haben einen Biogarten mit Teichen, Libellen und Fröschen.

 

18. Mai

(Corona bringt viele Nachteile mit sich. Was gibt es aber Ihrer Meinung nach auch an Vorteilen zu entdecken?)

Ich verbringe  mehr Zeit mit der Familie und an der frischen Luft.

(Was haben Sie mit dem Teig gebacken und wie hat es Ihnen geschmeckt?)

Ich habe aus dem Hoffnungsteig einen Schoko-Kirschkuchen und Zimtschnecken gebacken. 

(Was gibt Ihnen Hoffnung in dieser Zeit der Pandemie?)

Ich hoffe, dass meine Familie jetzt geimpft wird. 

 

16. Mai

(Corona bringt viele Nachteile mit sich. Was gibt es aber Ihrer Meinung nach auch an Vorteilen zu entdecken?)

Das Leben wurde entschleunigt, ich habe nochmal darüber nachgedacht, welche Termine wirklich wichtig sind in meinem Leben.

(Was haben Sie mit dem Teig gebacken und wie hat es Ihnen geschmeckt?)

Ich habe Waffeln für meine Familie und Oma + Opa gebacken :).

(Was gibt Ihnen Hoffnung in dieser Zeit der Pandemie?)

Der Zusammenhalt in der Familie, viele gute Telefonate mit Freunden und Bekannten. Schön waren auch die vielen Spaziergänge bei wechselnden Jahreszeiten.

 

15. Mai

Liebe Konfis,

vor vielen Jahren habe ich schon so meine Erfahrungen mit Hermann gesammelt und ich gestehe nicht nur gute. Es handelte sich damals um einen anspruchsvollen Mitbewohner, der schon mal müffelte oder vor sich hin gammelte. 

Diesmal war alles anders: Ich habe ein besonders pflegeleichtes Hermann-Exemplar von euch bekommen, er wächst fröhlich vor sich hin und schmeckt als Waffelteig verarbeitet köstlich (so viel zu der Frage was wir aus dem Teig gebacken haben). 

Und so möchte ich mach ganz herzlich für diese tolle Aktion bedanken!!! Es hat Spaß gemacht, war lecker und hat mir große Freude gemacht Hermann weiterzugeben. Ich habe mit Freude die Beiträge auf der Homepage zu eurer Aktion gelesen. Einfach Klasse wie ihr mit der Aktion die Gemeinde verbindet und die Hermänner durch unsere Gemeinde wandern. 

(Was gibt Ihnen Hoffnung in dieser Zeit der Pandemie?)

Ihr seid es, die mir in der Pandemie Hoffnung macht: Die junge Generation, die sich seit Monaten solidarisch mit der Gemeinschaft an die Regeln hält und die für euch sicher harten Einschränkungen ertragt. Ihr haltet auch jetzt noch tapfer aus, wo doch die ältere Generation langsam durchgeimpft ist. Vielen Dank dafür!!!

Was sind die Vorteile der Pandemie? Die Erkenntnis, dass es nicht viel braucht, um glücklich und zufrieden zu sein. Das höre ich im Moment von vielen Freunden. Ich wünsche mir,  dass sich diese Erkenntnis mehr ins Bewußtsein brennt und die Wertschätzung und Dankbarkeit für das was wir haben wächst.  Denn nach meiner Einschätzung ist Suffizienz ein Teil der Lösung unserer Probleme (Umweltbelastungen, soziale Ungleichheit…..) und zugleich hat Verzicht leider ein negatives Image. Es kann aber doch auch ein Gewinn sein ein Stück weit aus der Spirale „Höher – schneller – weiter“ auszusteigen.   

Also euch allen nochmals einen ganz herzlichen Dank für diese tolle verbindende Aktion!

Herzliche Grüße
Jutta Rüber

 

14. Mai

von Barbara Teuber: 

(Corona bringt viele Nachteile mit sich. Was gibt es aber Ihrer Meinung nach auch an Vorteilen zu entdecken?)

Diese für uns alle neue Situation bringt uns dazu, über unser Leben neu nachzudenken und zu hinterfragen, was wirklich wichtig und nötig für uns ist. Auf der Suche nach neuen Lösungen gibt es auch die eine oder andere gute Idee, die man ohne Pandemie nicht gehabt hätte und die man auch nach dieser Zeit noch weiterführen möchte.

 (Was haben Sie m it dem Teig gebacken und wie hat es Ihnen geschmeckt?)

Ich habe einen Hefeteig in Ankerform gebacken, weil der Anker das Symbol für Hoffnung ist. Anker und Hoffnung  passen gerade auch sehr gut als Wünsche an unsere beiden neugeborenen Enkelkinder. Da Ihre Väter in Südamerika bzw. in Afrika geboren sind, werden die Kinder ihren Anker später wahrscheinlich an verschiedenen Orten der Welt auswerfen. Sie mögen sich überall zu Hause fühlen und immer einen festen Halt in der Familie haben.

  

(Was gibt Ihnen Hoffnung in dieser Zeit der Pandemie?)

Es wird jetzt viel mehr über den Einklang zwischen Mensch und Natur nachgedacht als vor der Pandemie. Es ist so wichtig, dass wir alle mithelfen die Natur zu erhalten, damit wir und auch die nachfolgenden Generationen gesund leben können.

Ich finde die Idee mit dem Hoffnungsbrot (wir reichen einander das Brot) ganz prima und habe gerne mitgemacht. Schade allerdings, dass viele direkt abgewunken haben, als ich sie fragte, ob sie einen Teil des Teiges haben möchten.

Dabei macht es gar nicht viel Arbeit, den Teig nur 2mal zu füttern und zwischendurch einmal täglich umzurühren. Nur meine Nachbarin hat ihn dankbar angenommen. Und ich habe einen Teil eingefroren, damit ich bei Bedarf immer wieder mal etwas daraus backen kann.

 

12. Mai

 (Corona bringt viele Nachteile mit sich. Was gibt es aber Ihrer Meinung nach auch an Vorteilen zu entdecken?)

Mehr Zeit für die Familie! Mehr Ausflüge in die Natur!

(Was haben Sie mit dem Teig gebacken und wie hat es Ihnen geschmeckt?)

Die Zimtschnecken kamen bei allen sehr gut an! Vor allem bei unserem jüngsten Sohn – er ist mit Begeisterung zur Oma gelaufen,  um  Nachschub zu holen. Welch ein Glück – sie hatte aus ihrem Hoffnungsteig auch Zimtschnecken gebacken. 

(Was gibt Ihnen Hoffnung in dieser Zeit der Pandemie?)

Mit gibt es Hoffnung, dass Menschen immer wieder Lösungen suchen – und auch finden – mit neuen und schwierigen Situationen umzugehen, das Beste daraus zu machen. 

„Et hätt noch imma jod jegange!“

Ich fand es toll und danke Ihnen, den Konfis und allen Beteiligten, dass Sie dieses Projekt durchführen!

Einen Teil des Teiges habe ich übrigens meiner Schwester in die Eifel mitgegeben – nun verbreitet sie dort damit auch die Hoffnung weiter!

Alles Gute!

Viele liebe Grüße

Susanne Golidis

 

11. Mai

„Ihr lieben Konfis, es war eine wunderschöne Idee. Ich hoffe, Ihr bekommt zahlreiche Rückmeldungen für dieses Hoffnungsbrot.“

„Der Teig ist super geworden!“

„…. die Zimtschnecken auch.“

(Corona bringt viele Nachteile mit sich. Was gibt es aber ihrer Meinung nach auch an Vorteilen zu entdecken?)
Ich habe neue Möglichkeiten entdeckt, einen Teil meiner Arbeit online von Zuhause aus zu erledigen. Das spart Zeit und Benzin. Ich hoffe, dass ich einiges davon auch nach der Pandemie so weitermachen kann.
Es wird deutlich, welche Menschen einem wirklich wichtig sind. Das sind die, die einem im Lockdown fehlen.
Ich genieße es, viel zuhause zu sein und meine Zeit freier einteilen zu können.
Die „kölsche Begrüßung“ (Umarmung und Küsschen) findet nicht mehr statt. Daran hatte ich mich noch nie richtig gewöhnen können 😉

(Was haben Sie mit dem Teig gebacken und wie hat es Ihnen geschmeckt?)
Ich habe ein Brot gebacken und es war sehr lecker. Ich habe es mit Kräutersalz gewürzt und statt Wasser Gemüsebrühe genommen, dadurch wurde es herzhafter. Beim nächsten Mal werde ich den Teig mit weniger Zucker füttern, dann schmeckt das Brot bestimmt noch besser. Und einen Kuchen von dem süßen Teig werde ich auch noch probieren.

(Was gibt Ihnen Hoffnung in dieser Zeit der Pandemie?)
Mir macht es Hoffnung, dass ihr, die Konfis, so eine tolle Idee hattet und wir als Gemeinde durch dieses Projekt ein bisschen von euch mitbekommen haben.
Mir machen mein im Winter geborenes Enkelkind und das für den nächsten Winter angekündigte Enkelkind Hoffnung.
Mir machen all die Menschen Hoffnung, die bereit sind sich einzuschränken, um diese Zeit zusammen gut zu überstehen.
Mir macht Hoffnung, dass es so viele Menschen gibt, die auch in dieser Zeit bereit sind und bleiben, in Krankenhäusern und Pflegeeinrichtungen irrsinnig viel und irrsinnig hart zu arbeiten. Mir macht Hoffnung, dass darüber jetzt gesprochen wird und es vielleicht Aussicht gibt, dass die Arbeitsbedingungen und die Bezahlung in diesen Bereichen besser wird.

 

10.Mai

(Corona bringt viele Nachteile mit sich. Was gibt es aber ihrer Meinung nach auch an Vorteilen zu entdecken?)
Sich bewusst zu machen, was wirklich wichtig ist; Dinge zu tun, zu denen man sonst nicht gekommen ist.

(Was haben Sie mit dem Teig gebacken und wie hat es Ihnen geschmeckt?)
„Ich habe einen superleckeren Hefezopf gebacken.“

(Was gibt Ihnen Hoffnung in dieser Zeit der Pandemie?)

„Ich habe vielleicht begriffen, den Blick auf die Dinge zu richten, die mir sicher sind.“
„Ich bin sehr dankbar, meinen Beruf ausüben zu können.“

„Mit gibt Hoffnung zu erleben, wie viele Menschen trotz Einschränkungen, großen Herausforderungen und Trauer nicht aufgeben.“

… dass alles mal ein Ende hat!

…“Vieles ist nicht mehr so selbstverständlich. Der Frühling in der Natur“

…“ich habe einen Hermann-Butterkuchen gebacken.“

…„früher bin ich nicht jeden Sonntag in die Kirche gegangen. Jetzt gucke ich mit online-Gottesdienste an.“

 

9. Mai

Die Hoffnung geht weiter…

 

 

8.Mai

….“vielleicht mehr Zeit, um sein Leben zu ordnen, die wichtigen Dinge von den unwichtigen zu unterscheiden.“

….“Leckere Zimtschnecken gebacken!“

…“Ich wünsche mir, dass alle Versprechen, die die Belange der Kinder und Jugendlichen betreffen, in Erfüllung gehen.“

 

4. Mai

Aus Irland kam folgende Rückantwort:

Hi Wolfgang, ja ich backe Sauerteig Brot, aber nur mit Mehl, Wasser und Salz. Mit Milch und Zucker backen kenne ich nur von Hefe. Die letzten paar Jahre backe ich auch nur mit selbstgemahlenen Roggen.  Die Idee hört sich super an.

 

27. April

Liebe Christina,
liebe Konfirmanden, Danke, Hermann ist angekommen und ordentlich versorgt.
Viele Grüße 
Karin Angersbach

 

April 2021

„Guten Abend Frau Petters,

welch eine schöne Idee mit dem Hoffnungsbrot! Ich habe davon durch den „Newsletter“ von Herrn Hofmann-Hanke, durch Helga Scholz und durch meinen Vater erfahren. Hiermit melde ich mich gerne an. Ich freue mich darauf! Einen schönen Abend noch und alles Gute, sendet Ihnen mit freundlichen Grüßen

Susanne Golidis“

 

 

Projektbeginn 13.- 29. April 2021

Die Konfirmanden und Konfirmandinnen bekommen Mehl, Hefe, Zucker und Gläser nachhause gebracht. Sie stellen daraus einen Teig her, den Hoffnungsteig. 10 Tage pflegen sie ihre Hoffnung, die wächst und wächst. Nicht alles gelingt aufs erste Mal, aber schließlich ist es soweit:

Sie schwirren aus und bringen den Teig zu den angemeldeten Gemeindemitgliedern. Die Freude ist groß. Die Empfänger können nun ihrerseits die Hoffnung pflegen, bis sie so weit angewachsen ist, dass sie geteilt werden kann. Zum einen Teil als Brot verbacken, zum anderen weitergegeben. 

Bildergalerie zum Projektbeginn:

Hoffnungsteig1

Bild 1 von 20

Sowohl die Pflegeanleitung als auch der Feedbackbogen sind an einem digitalen Konfitag in Teilgruppen enstanden, für die sich die Jugendlichen gemeldet hatten. Eine dritte Gruppe hat ein Video gedreht: WAS KANN ICH TUN, DAMIT ES DIR WIEDER BESSER GEHT?

Ein Film über Streit und der Möglichkeit auszusteigen: