Mit einem festlichen Gottesdienst wurde die sanierte Stadtkirche nach ihrer Wiedereröffnung feierlich eingeweiht. Trotz der großen Hitze – die durch den Ausfall der Lüftung für alle Beteiligten eine besondere Herausforderung war – ließen sich die Besucherinnen und Besucher die Freude über diesen besonderen Tag nicht nehmen.
Die Predigt hielt Superintendent Markus Zimmermann. Ausgehend von der Lesung vom verlorenen Sohn zeichnete er das Bild der offenen Arme nach: So wie der Vater seinen Sohn mit offenen Armen empfängt, öffnet auch die Stadtkirche ihre Türen und lädt Menschen ein, Gemeinschaft, Glauben und Geborgenheit zu erfahren.
Ein besonderer Höhepunkt war die musikalische Gestaltung durch die Erwachsenenchöre der Hoffnungsgemeinde, die gemeinsam den Gottesdienst bereicherten und mit ihrem Gesang ein eindrucksvolles Zeichen gelebter Gemeinschaft setzten.
Die Prinzipalstücke bestehend aus Altar, Taufbecken und Kanzel mit dem Namen „fügung“ und das Kreuz wurden von der anwesenden Künstlerin Dorothee Bielfeld vorgestellt. Zudem wurde die Architektur der Kirche sowie die von Künstler Jürgen Drewer gestalteten Fenster erläutert, was spannende Einblicke in deren Gestaltung und Bedeutung zeigte.
Einer der emotionalen Momente war sicherlich der langanhaltende Applaus für Erwin Wittenberg, der als Vorsitzender des Umbauplanungsausschusses seit Jahren ehrenamtlich das Projekt geleitet hat.
Beim anschließenden Gemeindefest klang der Tag in fröhlicher Atmosphäre aus. Mit einem reichhaltigen Angebot an Speisen und Getränken sowie Spielangeboten und einer Hüpfburg für die Kinder war für alle Generationen etwas dabei. So wurde die Wiedereröffnung der Stadtkirche zu einem gelungenen Fest der Begegnung und der Gemeinschaft.
