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Ostersonntag: Erster Gottesdienst in der wiedereröffneten Stadtkirche

Die Erleichterung war ihm noch anzumerken, als Erwin Wittenberg als Vorsitzender des Umbauplanungsausschusses zu Beginn des Ostergottesdienstes die offizielle Übergabe an die Gemeinde damit einleitete, dass am späten Nachmittag des letzten Arbeitstages vor Ostern das endgültige O.K. der Bauaufsicht kam: Punktlandung! Entsprechend groß war anschließend der Dank an ihn – nicht zuletzt in Form eines langanhaltenden Applauses.

Zuvor waren er und Jutta Rüber (Presbyterin und ebenfalls im Umbauplanungsausschuss) sowie der den Gottesdienst leitende Pfarrer Till-Karsten Hesse sowie Pfarrer Volker Hofmann-Hanke als Vorsitzender des Presbyterium zusammen mit dem leitenden Pfarrer der katholischen Gemeinde Thomas Wolff und Gemeindereferentin Daniela Karydis-Fatnassi feierlich in die neu gestaltete Kirche eingezogen. Die beiden ökumenischen Gäste trugen – passend zum Anlass – die neue Osterkerze, die ein Geschenk der katholischen Schwestergemeinde darstellt, wie Pfarrer Wolff in einem freundlichen Grußwort erklärte. Umgekehrt überreichte dann unsere Gemeinde als Dank für die Gastfreundschaft in den vielen Monaten des Umbaus, in denen wir in der katholischen Kirche „unterkamen“ (und auch sehr wohl gefühlt haben) die Jubiläumsausgabe der Bibelübersetzung Martin Luthers – einem Wunsch (wie Pfarrer Hesse beim Überreichen erwähnte) der katholischen Gemeinde selber.

Die Gemeinde konnte die freundliche helle Atmosphäre des Kirchenraumes auf den neu angeschafften Stühlen genießen und sich die Glasfenster und den Spielraum-Altar anschauen. Organist Josef Nedzvetski freute sich, an der neu angeschafften Orgel zu spielen. Der Chor „Heimatklänge“ bereicherte unter der Leitung von Margarita Prinz den Gottesdienst und zum Schluss zeigte Chorleiter Gerald Meier, was (in ihm und) im restaurierten Flügel steckt.